Teil 6
Was beschäftigt Freelancer?
Versicherungen
Der Großteil der Freelancer ist über eine Berufshaftpflicht abgesichert. Deutliche weniger verfügen über eine Betriebshaftpflicht. Bedenklich ist, daß 25 % komplett ohne berufliche Versicherung arbeiten.
Risiken
Die größten Risiken im Arbeitsalltag sind vor allem Missverständnisse und unklare Absprachen (35%) sowie Projektverzögerungen oder -ausfälle (25%).
Die eigenen beruflichen Risiken sehen Freelancer vorallem in Projektverzögerungen oder Ausfällen durch Krankheit (15%).
Politischen Rahmenbedingungen
75% der Freelancer fühlen sich 2026 politisch nicht ausreichend unterstützt. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Die Zahl der Zufriedenen bleibt konstant niedrig, während der Anteil jener, die keine politische Unterstützung benötigen, sinkt.
Trotzdem bleibt die Wechselbereitschaft in ein Angestelltenverhältnis gering. Die Hälfte der Freelancer möchte nicht wechseln.
ein Drittel könnte es sich vorstellen und der Rest ist unentschlossen. 2025 waren es ähnliche Zahlen.
KI - Technologie
Der KI‑Einsatz gehört 2026 fest zum Freelancer‑Alltag. Sehr viele nutzen KI täglich, ein Drittel wöchentlich und nur wenige nur monatlich.
Gegenüber 2025 zeigt sich, daß die tägliche Nutzung moderat steigt, während die wöchentliche und monatliche Nutzung etwas zurückgeht.
KI wird überwiegend positiv gesehen: 75 % sehen kein Risiko, nur 25 % eine mögliche Gefahr. Projektanfragen nehmen zu. Der Einfluss auf Preise
bleibt unklar, 40% der Freelancer können ihn nicht einschätzen, 20% berichten bereits sinkende Stundensätze.
Die Kommunikation gegenüber Kunden ist zurückhaltend: 50% sprechen KI nicht aktiv an, 40% gar nicht.
Nur 10% legen den Einsatz offen.
In der Regel fehlen klare Vorgaben: 60% arbeiten ohne Richtlinien, 30% mit teilweisen, 10% mit strikten Regeln.
Herausforderungen bleiben vor allem der Datenschutz (35 %), die Fehleranfälligkeit (38 %), die steigenden Erwartungen (30 %),
Haftungsfragen (30 %) und Urheberrechtsunsicherheit (25 %).
, der Herausgeber dieser Studie, stützt sich auf Daten
aus Vermittlungen von 2022 bis 2026 sowie interne Datenbanken.
Als Dienstleister im Bereich Arbeitsvermittlung bietet JobConnect fundierte Einblicke in aktuelle Trends und
Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt.